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Symptome - Gehörgangsentzündung (Otitis externa)

Die Entzündung des Gehörganges wird durch Bakterien und selten durch Pilze hervorgerufen. Es entstehen stechende und bohrende Ohrenschmerzen mit Tragusdruckschmerz und Schmerz beim Ziehen an der Ohrmuschel. Gleichzeitig findet sich ein eitriges Sekret im Gehörgang, welches gelegentlich aus dem Ohr heraus läuft. Die Entzündung kann auf die Ohrmuschel ausgedehnt werden. Der Gehörgang ist stark geschwollen, das Trommelfell ist nicht selten aufgrund der starken Schwellung, nicht mehr zu beurteilen und die Patienten klagen neben den Schmerzen auch über einen Hörverlust auf der betroffenen Seite. Im Tonaudiogramm findet sich eine typische Schallleitungsschwerhörigkeit.

Sehr häufig tritt die Infektion des Gehörganges im Sommer auf, nach dem Baden (Badeotitis). Im Feuchten und Warmen fühlen sich Bakterien nämlich besonders wohl. Vor allem in südländischen Gefilden spielt auch der Bakteriengehalt von manchen Hotelpools eine herausragende Bedeutung. Aber auch der mechanische Reiz, durch Ohrstöpsel bei der Arbeit, oder zur Verminderung des Schnarchgeräusches des Partners, kann durch den mechanischen Reiz zur Entzündung des Gehörgangs führen. Die zweithäufigste Ursache ist sicherlich die Manipulation mit Wattestäbchen, Haarnadeln oder sonstigen Gegenständen zur Ohrreinigung.

Therapie der Otitis externa

Die Therapie der Wahl besteht in der Säuberung des Gehörganges, Absaugen des eitrigen Sekretes, Desinfektion mit 70 %igem Alkohol und Einbringen eines Salbenstreifens. Bei sehr starken Entzündungen, sollte man auch an eine Antibiose mit Ciprofloxacin denken. Ist die Entzündung rückläufig, so kann mit Ohrentropfen weiter behandelt werden. Die Auswahl des Antibiotikums richtet sich hierbei nach dem häufigsten Erreger, dem Pseudomonas aeruginosa.

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