Nasen OP
Stellen Sie sich vor, Sie bekommen durch ihre Nase endlich so viel Luft, wie sie benötigen. Mithilfe der radiofrequenz- chirurgische Muschelreduktion ist es uns möglich diesen nahezu schmerzlosen Eingriff in lokaler Betäubung durchzuführen.
Heute darf ich ihnen die wahrscheinlich schonendste Methode zur Verbesserung der Nasenatmung vorstellen. Mit einem minimalinvasivem Eingriff, der radiofrequenzchirurgischen Nasenmuschelreduktion, ist es möglich die Nasenatmung effektiv zu verbessern, ohne dass im Nachhinein die Nase mit einer Tamponade verschlossen werden muss.
Die Operation
Nach Ihrem Wunsch wird die Operation entweder in lokaler Betäubung oder in Allgemeinnarkose durchgeführt. Mit Hilfe einer Elektrode, durch die ein Strom einer ganz speziellen Frequenz fließt, wird nun die untere Nasenmuschel verkleinert. Da normalerweise keinerlei Blutungen nach der Operation auftreten, kann auf das Ausstopfen der Nase (Nasentamponade) in mehr als 95% der Fälle verzichtet werden. Nach der Operation berichten die wenigsten Patienten von Schmerzen. Die Nase sollte für 3 Wochen mit unserer speziellen Nasenemulsion gepflegt werden.
Wie läuft diese Nasenoperation ab?
Einen Tag vor dem Eingriff vereinbaren wir den Termin zur Besprechung der Befunde und zur persönlichen Aufklärung über die Risiken der Operation. Offene Fragen werden angesprochen.
Am Tag der OP wird in die Nase zunächst ein Mittel zur Oberflächenanästhesie eingebracht, welchen 15 Minuten einwirkt. Dann folgt eine deshalb bereits schmerzlose Injektion in die untere Muschel zur weiteren Betäubung. Kurz darauf folgt bereits der eigentliche Eingriff, der nach 10 Minuten beendet ist. Die Nase wird noch einmal abgesaugt und kontrolliert und darf nun für 3 Tage nicht geschnäuzt werden. Eine intensive Pflege nach unserem bewährten Muster sollte die nächsten 2-3 Wochen erfolgen. Bei schwerer körperlicher Arbeit ist eine Arbeitsunfähigkeit für 7-10 Tage notwendig, der Angestellte oder Selbsständige kann auf Wunsch bereits am nächsten Morgen wieder arbeiten. Die Nase schwillt für ca. 3-5 Tage zu wie bei einem Schnupfen , öffnet sich danach aber immer mehr. Die Nasenatmung wird in mehr als 95% der Fälle so frei, wie sie noch nie zuvor war.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- meist keinen Ausfall am Arbeitsplatz
- kein langer Krankenhausaufenthalt
- Verbesserung der Nasenatmung in kürzester Zeit.
- kostengünstig und gewebeschonend.
- über 95 % Patientenzufriedenheit
- Die Nase wird nicht ausgestopft!
- schmerzarm
- geringes Operationsrisiko
Die Risiken der Nasen OP
Da es sich um einen relativ kleinen Eingriff handelt, sind die zu erwartenden Risiken auch gering. Neben den üblichen Risiken wie Blutung, Nachblutung und Infektion muss man auch erwähnen, dass bei einer starken Blutung die Nase eventuell doch tamponiert werden muss. Bis zum heutigen Tag ist dies jedoch in unserer Praxis noch nie vorgekommen. Das durchaus größte Risiko ist die ausbleibende Besserung der Beschwerden, wenn die Nasenscheidewand zu verbogen ist oder das Muschelgewebe zu groß ist. Dann wäre ein zweiter Eingriff notwendig. Dies wird aber im Voraus durch einen speziellen Test nahezu ausgeschlossen. Bei Überempfindlichkeit gegen die lokalen Betäubungsmittel besteht auch die Gefahr einer allergischen Reaktion auf die Medikamente. Die üblichen Risiken einer Nasenoperation wie Geruchstörung oder – verlust sind vorhanden, aber zu vernachlässigen. Komplett abgeheilt ist die Nasenschleimhaut – wie bei jedem Eingriff – erst nach Wochen. Der positive Effekt bemerkt man schon viel früher
Studie
Wie die auf dem EUFOS-Kongress 2004 veröffentlichte Studie mit dem Titel: "Radiofrequency Treatment of Inferior Turbinates Hypertrophy: Our Experience with
he Select-Sutter Radio-Frequency Generator" von Dr. Raffaello Romeo (Clinic of Otorhinolaryngology, University of Rome "La Sapienza", Italy) gezeigt hat, liegen die Erfolgsquote und die Patientenzufriedenheit bei weit über 90%. Dies können mir meine bisher behandelten Patienten bestätigen.

