Sinusitis - Entzündung der Nasennebenhöhlen
Sinusitis ist der medizinische Ausdruck für eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Insgesamt hat der Mensch mehr Nebenhöhlen als im Allgemeinen bekannt ist. Eines ist allen gemeinsam: Sie haben eine Verbindung zu den Nasenhaupthöhlen. Die bekannteste Nebenhöhle ist die Kieferhöhle (Sinus maxillaris), dicht gefolgt von den Stirnhöhlen (Sinus frontalis). Dierelativ unbekannten Nebenhöhlen sind die Siebbeinzellen (Sinus ethmoidalis) und die Keilbeinhöhle (Sinus sphenoidalis). Von jeder Nebenhöhle gibt es eine rechts und eine links. Sie sind paarig angelegt. Die Nebenhöhlen dienen dem „Leichtbau“ des Kopfes. Ohne diese Leichtbauweise wäre unser Kopf ein ordentliches Stück schwerer.
Oft führen Infektionen / Entzündungen der Nase auch zu einer Beteiligung der Nebenhöhlen. Das liegt an den engen Verbindungen der Nase zu den Nebenhöhlen, denn dort können sich Infektionen schnell ausbreiten. Sie treten sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auf. Bei Kindern sind jedoch noch nicht alle Nebenhöhlen angelegt. Die Stirnhöhle zum Beispiel entsteht erst sehr spät
Eine Sinusitis kann also bei jeder Entzündung der Nase auftreten - beim banalen Schnupfen genau so wie bei einer allergischen Reaktion infolge eines Heuschnupfens.
Welche Beschwerden machte eine Sinusitis?
Die häufigsten Symptome einer Nasennebenhöhlen - Entzündung sind:
- Kopfschmerzen
- Druckgefühl ( im Gesicht, an der Stirn, zwischen den Augen )
- Gesichtsschwellung (zum Teil sehr starke Schwellungen)
- Schnupfen ggf. eitrig
- Zahnschmerzen ( „Pseudozahnschmerzen“ der Boden der Kieferhöhle ist das Dach der Zähne, somit kann eine Sinusitis Zahnschmerzen vortäuschen)
- Fieber
Die Beschwerden verstärken sich beim Druck auf die Nebenhöhlen oder beim Beugen nach vorne. Das tückische ist, dass diese Erkrankung sich innerhalb von Stunden entwickeln und massiv verstärken kann.
Eine Sinusitis kann auch richtig schwere Probleme machen, wenn sie nicht optimal erkannt und behandelt wird. Aufgrund der engen Nachbarschaft zu vielen Strukturen (Augen, Hirnhaut, Gehirn) können genau dort auch Komplikationen entstehen (z.B. Hirnhautentzündung, Hirnabszesse, schwere Augenerkrankungen).
Wenn die Entzündungen immer wieder auftreten oder gar nicht mehr verschwinden, sprechen wir von einer chronischen Sinusitis. Eine chronische Sinusitis kann eitrig oder polypös verlaufen. Bei der polypösen Form bilden sich dann in den Nebenhöhlen und der Nase zum Teil große Polypen.
Streng, jedoch mitunter schwer zu unterscheiden ist die einfache Rhinosinusitis, die von Viren verursacht wird, von einer akuten eitrigen Sinusitis, die von Bakterien ausgelöst wird.
Die eitrige Sinusitis folgt oft einer banalen Rhinosinusitis.
Wie wird eine Nebenhöhlenentzündung behandelt?
Als wichtigstes Medikament in der Behandlung einer akuten Rhinosinusitis oder auch akuten Sinusitis ist ein herkömmliches Nasenspray (z.B. Olynth, Nasic, Otriven ...). Dieses sollte mehrfach täglich in Kopfhängelage (Hinlegen, Kopf nach Hinten, Nasenspray hinein) angewendet werden, damit die Schleimhäute abschwellen und die Eingänge zum Nebenhölensystem frei werden und dadurch das Sekret oder der Eiter ungehindert abfließen kann. Unterstützend kann man Zink, Vitamin C und Schleimlöser anwenden. Ist ein Antibiotikum notwendig war, ist und bleibt noch lange Zeit Amoxicillin Mittel der Wahl. Es ist eines der ältesten, besten erforschten und das wirksamste Medikament bei dieser Erkrankung. Bei einer Allergie gegen Penicilline muss entsprechend ausgewichen werden (z.B. Clindamycin).
Unser Behandlungsschema
Wir behandeln nur dann mit einem Antibiotikum wenn es sich nicht vermeiden lässt. Natürlich kann man auch versuchen das ganze naturheilkundlich zu behandeln. In unserer Praxis wird nur dann zu Antibiotika gegriffen, wenn es sich nicht umgehen lässt. Wir bieten Ihnen für die akute Sinusitis folgendes Therapieschema an:
Hochdosis Vitamin C Infusionen
Royal Rife - und Biofeedback Frequenz Therapie
Austestung von homöopathischen Komplexmitteln
Inhalationen mit einer speziellen Lösung nach vorheriger abschwellenden Behandlung
Was kann ich selbst dagegen machen?
Zink und Vitamin C täglich einnehmen.
» Nasenspülung bzw. » Nasendusche morgens und abends
tägliche Pflege mit einem Nasenöl!

