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Halsschmerzen

Halsschmerzen

Halsschmerzen

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Jeder Mensch kennt dieses Gefühl: Halsweh! Es brennt im Hals, es kratzt und die Schmerzen können sogar bis in die Ohren ausstrahlen. Halsschmerzen haben vielerlei Ursachen und können von ganz unterschiedlichen Erregern herrühren. Meistens sind sie ein Symptom zum Beispiel von Infekten, wie einer Erkältung. Als Auslöser gibt es sowohl Bakterien, aber auch Viren oder auch Pilze (Soor). Des Weiteren führt übermäßiger Zigarettenkonsum zum Beispiel zu Halsschmerzen.wird das sichtbar durch einen geröteten, entzündlichen Rachen, entzündete Mandeln und geschwollene Lymphknoten.
Als Nebenerscheinung der Halsschmerzen tritt oft ein Kratzen im Hals auf, bei starken Infekten kann es auch zu erhöhter Temperatur kommen.
Als Ursache für Halsschmerzen kommen diverse Erkrankungen des Hals-Rachen Bereichs in Frage. Besonders häufig sind es: Erkältung und Fieber, Mandelentzündung, Diphterie, das Pfeiffersche Drüsenfieber, Allergien und daneben Beeinflussungen durch die Umwelt oder Überlastung. Als Beispiele neben dem Rauchen gibt es: die Inhalation von Staub und Sporen, Überbeanspruchung der Stimmbänder zum Beispiel beim Singen oder Schreien, und die Inhalation von Giftstoffen.

Häufige Ursachen von Halsschmerzen

Wie lange dauern Halsschmerzen

Einen regerechten Krankheitsverlauf kann man für Halsschmerzen nicht beschreiben, da es immer zunächst der Klärung bedarf, was die Schmerzen beziehungsweise die Entzündung ausgelöst hat. Bei viralen und bakteriellen Infekten ist es aber in der Regel so, dass der jeweils eingedrungene Erreger sich während der Inkubationszeit vermehrt, Zellen der Schleimhaut befällt und diese bei Ausbruch der Krankheit abtötet. Dies wiederum führt zu einer Reaktion des Immunsystems, das versucht, die befallenen Zellen samt Erregern abzustoßen. Zum Beispiel durch Husten. Der Husten reizt wiederum den Hals und verstärkt dann die Halsschmerzen. Dennoch ist dies nur eine, vieler möglicher Varianten, die zu Halsschmerzen führen.

Diagnose Halsschmerzen

Halsschmerzen Diagnose

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Halsschmerzen zu diagnostizieren ist nicht schwer. Der Betroffene weiß ja, was er fühlt. Bei der Diagnose geht es dann also viel mehr darum, herauszufinden, was denn der Auslöser des Schmerzes ist, um dann dagegen vorgehen zu können. Als Diagnosemethoden kommen dabei die Anamnese, die optische Untersuchung der Symptome, Abstriche und Blutbilder in Frage. Eventuell muss auch auf bildgebende Maßnahmen wie das MRT zurückgegriffen werden, um ganz sicher zu gehen, ob nicht auch noch andere Organe in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Komplikationen bei Halsschmerzen

Verschleppte Halsschmerzen können dafür sorgen, dass sich etwa ein eventueller Husten festsetzt oder Entzündungen sich auch auf andere Bereiche ausweiten. Vor allem sollte man darauf achten, ob sich nach 2 Tagen eine Besserung einstellt. Ist dies nicht der Fall, sollte man einen Arzt aufsuchen, um schwerere Erkrankungen auszuschließen, die dann auch zu schwereren Komplikationen führen können.

Therapie bei Halsschmerzen

In der Regel wird bei Halsschmerzen zuerst auf bewährte Hausmittel wie Zwiebelsaft, Gurgellösungen, Hustensäfte, Lutschtabletten, Kamillen oder Salbeitees und Inhalationen mit ätherischen Ölen zurückgegriffen. Gegen die Schmerzen bei akuten Halsschmerzen hilft zum Beispiel Paracetamol oder Ibuprofen. Der angenehme Nebeneffekt ist, dass diese Medikamente auch gegen Schwellungen und gegen Entzündungen wirken. Nur bei Infekten, die sich damit nicht in den Griff kriegen lassen, werden vom Arzt zusätzliche Medikamente wie Antibiotika verschrieben. Auf jeden Fall sollten alle Aktionen, die die Schleimhäute zusätzlich reizen, wie Rauchen, vermieden werden.

weitere Ursachen von Halsschmerzen

Virale Infektionen Angina (tonsillaris,lingualis,retronasalis, lateralis), infektiöse Mononukleose (Monozytenangina, Pfeiffer´sches Drüsenfieber), Pharyngitis acuta, Herpangina
Bakterielle Infektionen Plaut Vincent Angina, Scharlachangina, Tonsillitis bei Diphterie, Peritonsillarabszess, Retropharyngealabszess, Zungengrund- und Mundbodenabszess, Sialadenitis, Lymphadenitis colli
Spezifische Infektionen Lues – Angina, Tuberculose, Toxoplasmose
Pilzerkrankungen: Kandidose (Soor, Mundsoor), u.a
Vaskuläre Erkrankungen: Takayasu Vaskulitis, Thrombose der V. jugularis, Aneurysma dissecans
Muskuläre Erkrankungen: HWS – Syndrom, Torticollis
Neuralgien: Styalgie (Eagle Syndrom), u.a.
Verletzungen: Trauma, Verbrennungen, Verätzungen , Fremdkörper
Sonstige: Rheumatische Erkrankungen (M.Sjögren, Skerodermie) Aphthen, Erkrankungen des Blutsystems (Lymphome, Leukämien), Karzinome, Struma, Schilddrüsenentzündungen, Refluxerkrankungen, B12-, Eisen- Folsäuremangel
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