Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanztherapie ist ein Verfahren der Erfahrungsheilkunde. Sie wird von der konventionellen Medizin aufgrund fehlender randomisierter, placebokontrollierter Studien nicht anerkannt. Sie ersetzt keine schulmedizinische Diagnostik und Therapie, sondern ergänzt diese.
Seit 2002 ist die Bioresonanztherapie ein fester Bestandteil meiner Praxis. Ich bin Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und nutze schulmedizinische sowie komplementäre Möglichkeiten. Wenn die Schulmedizin eine klare und wirksame Antwort hat, nutze ich sie. Trotzdem gibt es Patienten, bei denen die üblichen Möglichkeiten allein nicht ausreichen oder die sich eine zusätzliche Behandlung wünschen.
Seit vielen Jahren orientiere ich mich dabei an der Methode des inzwischen verstorbenen Arztes Dr. med. Gerhard Rummel. Sein Konzept folgt einem festen Ablauf. Es beginnt mit einer standardisierten BASIS und wird nur erweitert, wenn der bisherige Verlauf dafür spricht.
Wenn Sie die Idee und den genauen Ablauf in Ruhe nachlesen möchten, finden Sie beides im Beitrag Bioresonanz nach Dr. Rummel — das Schema und die Idee dahinter und in meiner ausführlichen Patienteninformation als PDF.
Fragen zur Bioresonanztherapie nach Dr. Rummel?
Schreiben Sie uns gerne an bioresonanz@drdewes.de oder sprechen Sie uns an der Rezeption an.
Ob die Behandlung in Ihrer Situation sinnvoll ist, entscheidet Dr. Dewes nach ärztlicher Einschätzung. Eine offene Online-Terminbuchung für die Bioresonanztherapie gibt es bewusst nicht, damit die Behandlung gezielt und passend geplant wird.
Was ist die BICOM-Bioresonanztherapie?
Die BICOM-Bioresonanztherapie gehört zur Erfahrungsheilkunde. Ihr Konzept geht davon aus, dass der menschliche Organismus neben biochemischen Prozessen auch auf elektromagnetische Signale reagieren kann.
Das BICOM-Gerät verarbeitet solche Signale elektronisch. Bei der Methode nach Dr. Rummel befinden sich Milch, Weizen, Amphomoronal oder später eine ausgewählte Nosode im Eingangsbecher. Das Gerät verändert diese Information entsprechend dem gewählten Programm und gibt sie über eine weiche Matte an den Patienten weiter.
Dieser behauptete Wirkmechanismus und die Wirksamkeit der Methode sind wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Ich beschreibe ihn deshalb als das Behandlungsmodell der Bioresonanztherapie und nicht als gesicherte naturwissenschaftliche Tatsache.
Wie läuft eine Behandlung ab?
Ärztliche Beurteilung
Vor der Behandlung stehen Anamnese und ärztliche Untersuchung. Gemeinsam legen wir konkrete Beschwerden fest, deren Verlauf sich im Alltag nachvollziehbar beobachten lässt. Notwendige Allergietests, Medikamente und andere Behandlungen werden durch die Bioresonanztherapie nicht ersetzt.
Die Therapiesitzung
Die Behandlung ist nicht invasiv und wird üblicherweise als schmerzfrei empfunden. Sie liegen während der Behandlung entspannt auf einer Liege. Die Behandlungsinformation befindet sich im Eingangsbecher. Die Übertragung erfolgt über eine Matte auf dem Bauch.
Behandlungsserie
Bei allergisch geprägten Krankheitsbildern arbeite ich nach dem Schema von Dr. Rummel. Es beginnt mit einer standardisierten BASIS mit höchstens 15 Sitzungen. Wenn danach noch relevante Beschwerden bestehen, kann sich eine individuell ausgewählte Phase B mit Nosoden anschließen. Laborwerte können dabei ergänzend berücksichtigt werden, sind aber nicht allein entscheidend. Den genauen Ablauf beschreibt der Beitrag Bioresonanz nach Dr. Rummel; wie die Behandlung speziell bei Allergien ansetzt, erläutert der Beitrag Allergiebehandlung mit Medizinischer Bioresonanz.
Wofür setze ich Bioresonanztherapie ein?
In meiner HNO-Praxis setze ich die Bioresonanztherapie gezielt als ergänzendes Verfahren ein — insbesondere bei Beschwerdebildern, bei denen schulmedizinische Möglichkeiten allein nicht ausreichend wirken oder ein regulativer Ansatz sinnvoll erscheint.
Typische Einsatzbereiche:
- Pollinose / Heuschnupfen (Pollen, Gräser, Bäume)
- Allergische Rhinitis (Hausstaub, Tierhaare, Schimmelpilze)
- Schimmelpilzallergie — wenn eine Hyposensibilisierung nicht möglich ist
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit HNO-Beteiligung
- Histaminintoleranz
- Chronische Sinusitis mit allergischen Mitursachen
- Rezidivierende Infekte der oberen Atemwege
- Tinnitus im Rahmen eines allergisch-regulativen Geschehens
- Chronische Erschöpfungszustände mit HNO-Symptomatik
Wie lange dauert eine Behandlungsserie?
Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir Patienten stellen. Eine ehrliche Antwort: Das hängt vom Beschwerdebild, der Dauer der Erkrankung und der individuellen Reaktion ab.
Die BASIS umfasst höchstens 15 Sitzungen. Zwischen den Sitzungen liegt normalerweise mindestens eine Woche. Längere Abstände und Unterbrechungen sind möglich.
Vor Beginn legen wir konkrete Beschwerden fest, deren Verlauf sich im Alltag nachvollziehbar beobachten lässt. Wenn das Therapieziel bereits vor Sitzung 15 klar und stabil erreicht ist, kann die BASIS früher beendet werden.
Eine Phase B mit Nosoden ist keine automatische Fortsetzung. Sie kommt nur infrage, wenn nach der BASIS noch relevante Beschwerden bestehen.
Was darf ich realistisch erwarten?
Ich möchte keine falschen Hoffnungen wecken. Die Bioresonanztherapie ist kein Allheilmittel und funktioniert nicht bei jedem Patienten gleich.
Was ich sagen kann: Ein großer Teil meiner Patienten, die eine vollständige Behandlungsserie absolviert haben, berichtet von einer spürbaren Verbesserung ihrer Beschwerden. Das gilt besonders für allergische Beschwerdebilder und chronisch wiederkehrende Infekte der oberen Atemwege. Bei einigen zeigt sich eine deutliche Linderung, bei anderen eine moderate Verbesserung. Ein kleiner Teil spricht nicht oder kaum an.
Wenn die Bioresonanztherapie nach einer vollständigen Serie keine Wirkung gezeigt hat, sage ich das offen — und wir suchen gemeinsam nach anderen Wegen.
Wer kann davon profitieren?
Die Bioresonanztherapie eignet sich grundsätzlich für Patienten jeden Alters. Sie ist besonders dann eine sinnvolle Ergänzung, wenn:
- chronische oder wiederkehrende Beschwerden trotz konventioneller Behandlung fortbestehen,
- nach ärztlicher Untersuchung ein ergänzender Behandlungsversuch gewünscht wird,
- ein schonender ergänzender Behandlungsversuch gewünscht wird,
- Unverträglichkeiten gegenüber Medikamenten bestehen.
Kontraindikationen: Patienten mit Herzschrittmachern oder aktiven implantierten elektronischen Geräten können nicht mit der Bioresonanztherapie behandelt werden. In der Schwangerschaft wird die Methode nicht eingesetzt.
Bioresonanztherapie in ärztlichen Händen
In meiner Praxis erfolgt die Indikationsstellung und Therapieplanung ausschließlich durch mich als approbierten Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde mit langjähriger Ausbildung in der BICOM-Methode. Die praktische Durchführung wird von meinen speziell geschulten medizinischen Fachangestellten unterstützt.
Komplementäre Therapie bedeutet: Sie ergänzt — sie ersetzt nicht.
Kosten
Die Bioresonanztherapie ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und keine Kassenleistung.
- Jede tatsächlich durchgeführte Behandlung kostet 20 Euro.
- Die Zahlung erfolgt unmittelbar nach jeder Behandlung.
- Es gibt keine Vorauszahlung und keinen Paketpreis.
- Bei maximal 15 BASIS-Sitzungen entstehen höchstens 300 Euro.
- Wird die BASIS früher beendet, werden nur die tatsächlich durchgeführten Sitzungen berechnet.
Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten je nach Tarif möglicherweise ganz oder teilweise. Bitte klären Sie dies bei Bedarf vorab mit Ihrer Versicherung.
Kontakt
Für Fragen zur Bioresonanztherapie nach Dr. Rummel erreichen Sie uns direkt unter bioresonanz@drdewes.de.
