Mezidinische Bioresonanz nach Dr. Rummel
Rechtlicher Hinweis
Rechtlicher Hinweis: Die Medizinische Bioresonanz nach Dr. Rummel gehört offiziell nicht zur wissenschaftlich anerkannten Medizin und ist – schulmedizinisch betrachtet – ungefähr so plausibel wie ein Toaster im Weltall: nett gemeint, aber naturwissenschaftlich nicht belegt. Manche würden sogar sagen: „Der größte Quatsch seit der Erfindung der Einhorntherapie.“ Dieser Humor dient ausschließlich dazu, klarzustellen, dass es keinerlei gesicherte Wirksamkeitsnachweise, keine Leitlinienempfehlungen und keine wissenschaftlich bewiesenen Effekte gibt. Die Methode ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Therapie, gibt keine Heilversprechen und funktioniert rechtlich als reine Erfahrungsheilkunde. Wer sie trotzdem nutzen möchte, tut dies ergänzend, freiwillig und mit dem Wissen, dass Verbesserungen zwar häufig berichtet werden, aber nicht garantiert sind – und dass man daraus weder Ansprüche, noch Wunder, noch akademische Sensationen ableiten kann.
Einleitung
Allergien gehören heute zu den am weitesten verbreiteten chronischen Erkrankungen. In Deutschland leidet inzwischen fast jeder Dritte unter einer allergischen Krankheit. Die Zahl der Betroffenen nimmt weiter zu – insbesondere in den industrialisierten Ländern.
Besonders häufig sind Heuschnupfen, allergisches Asthma, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Nesselsucht sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Auch chronische Schleimhautentzündungen, wiederkehrende Infekte oder funktionelle Beschwerden wie Tinnitus und Schwindel können allergisch mitbedingt sein.
Die Medizinische Bioresonanz nach Dr. Rummel bietet einen neuen, ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung solcher Erkrankungen – ursächlich, regulativ und langfristig stabil.
Was ist eine Allergie?
Eine Allergie ist keine klassische Erkrankung im Sinne einer Infektion, sondern eine Fehlreaktion des Immunsystems.
Der Körper reagiert auf eigentlich harmlose Stoffe (z. B. Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Nahrungsmittel) mit einer übermäßigen Abwehrreaktion. Dabei werden Botenstoffe wie Histamin freigesetzt, die zu typischen Symptomen führen: Jucken, Niesen, tränende Augen, Atembeschwerden oder Hautrötungen.
Diese Überreaktion ist immer Ausdruck einer gestörten Regulation des Immunsystems. Das Gleichgewicht zwischen Abwehr und Toleranz ist aus der Balance geraten.
Ziel jeder ursächlichen Therapie muss es also sein, diese Fehlsteuerung zu korrigieren – und nicht nur Symptome zu dämpfen.
Ursachen und Hintergründe
Warum reagiert ein Mensch allergisch und ein anderer nicht?
Die moderne Medizin kennt viele Einflussfaktoren: genetische Veranlagung, Umweltgifte, Stress, Ernährungsgewohnheiten, frühkindliche Impfungen, chronische Infektionen. Besonders häufig spielen virale Belastungen eine Rolle – etwa durch Epstein-Barr-Virus (EBV), Varizella-Zoster-Virus oder Herpesviren.
Diese Infektionen können das Immunsystem dauerhaft verändern. In Verbindung mit Allergenen, also Substanzen aus der Umwelt, entsteht eine überschießende Reaktionsbereitschaft. Dr. Rummel bezeichnete diese Kombination aus Infektion und allergischer Disposition als allergischen Formenkreis – die Grundlage vieler chronischer Erkrankungen.
Der allergische Formenkreis ist ein zentraler Begriff in der Medizinischen Bioresonanz nach Dr. Rummel. Er beschreibt, dass viele scheinbar unterschiedliche chronische Erkrankungen in ihrem Ursprung denselben allergisch-immunologischen Mechanismus teilen.
Nach dieser Betrachtungsweise beginnt jede allergische Krankheit mit einer Fehlsteuerung der Abwehr – ausgelöst durch eine Kombination aus genetischer Veranlagung, Umweltfaktoren und häufig auch durch persistierende Virusinfektionen. Diese Kombination führt zu einer übermäßigen Immunreaktion auf harmlose Reize.
Je nachdem, welches Organsystem in diesen Prozess einbezogen ist, entstehen unterschiedliche Krankheitsbilder:
* Befällt die Reaktion die Haut, entstehen Neurodermitis, Ekzeme, Urtikaria oder Psoriasis.
* Betrifft sie die Atemwege, entwickeln sich Heuschnupfen, chronische Sinusitis oder Asthma.
* Im Verdauungssystem zeigen sich Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdarm, Colitis oder Zöliakie.
* Bei Beteiligung des Nervensystems treten Migräne, Tinnitus, Menière oder chronische Erschöpfung auf.
Diese Formen sind Ausdruck derselben Grundstörung: einer allergischen Regulationsschwäche. Ziel der Bioresonanztherapie ist es daher nicht, jedes Symptom einzeln zu behandeln, sondern die gesamte allergische Reaktionslage zu harmonisieren. Wird die Grundregulation stabilisiert, bessern sich meist alle zugehörigen Erkrankungen gleichzeitig.
Schulmedizinische Therapie und ihre Grenzen
Die herkömmliche Allergiebehandlung besteht meist aus drei Säulen:
1. Meidung des Allergens (z. B. Pollen, Hausstaub, Nahrungsmittel)
2. Medikamentöse Linderung der Symptome (Antihistaminika, Cortisonsprays, Augentropfen)
3. Hyposensibilisierung (Immuntherapie mit Injektionen oder Tropfen über mehrere Jahre)
Diese Maßnahmen können hilfreich sein, führen jedoch selten zu einer dauerhaften Heilung.
Cortison und Antihistaminika unterdrücken nur die Symptome, ohne die Fehlsteuerung des Immunsystems zu verändern. Die Hyposensibilisierung kann nur auf wenige Allergene begrenzt wirken – sie erfasst nicht die komplexe immunologische Situation vieler Patienten.
Wenn trotz solcher Behandlungen Beschwerden bestehen oder immer neue Allergien hinzukommen, bietet die Medizinische Bioresonanz einen alternativen, regulativen Ansatz.
Die Geschichte der Bioresonanztherapie
Die Wurzeln der Bioresonanztherapie reichen in die 1970er-Jahre zurück. In dieser Zeit entwickelten der Arzt Dr. Franz Morell und der Ingenieur Erich Rasche ein Gerät, das auf der Idee basierte, dass jeder Organismus ein eigenes elektromagnetisches Schwingungsmuster besitzt. Dieses erste System wurde als MORA-Therapie bekannt – benannt nach den Nachnamen der beiden Entwickler. Ziel war es, krankmachende Schwingungen zu identifizieren, sie phasenverdreht („invertiert“) zurückzugeben und dadurch die körpereigene Regulation zu unterstützen.
In den 1980er-Jahren griff die Firma Regumed in Planegg bei München diese Technologie auf, entwickelte sie weiter und brachte das BICOM-System auf den Markt. Der Name steht für Bio-Communication, also den Austausch biologischer Informationsmuster zwischen Körper und Gerät. Durch technische Innovationen entstanden differenziertere Frequenzfilter, variable Verstärkungen und die Möglichkeit, patientenspezifische Behandlungen durchzuführen.
Seit den 1990er-Jahren wird die Bioresonanz in Deutschland, Österreich und der Schweiz zunehmend in naturheilkundlichen und ärztlichen Praxen eingesetzt. Typische Anwendungsgebiete sind Allergien, chronische Entzündungen, Schmerzbehandlungen, Narben- und Störfeldtherapien sowie die allgemeine Regulationsmedizin.
Die moderne BICOM optima®-Generation verbindet die klassische Idee der Frequenzumkehr mit moderner Elektronik und Informationsmedizin. Sie nutzt mehrere Therapiekanäle, modulierte Tiefenfrequenzen, digitale Substanzkomplexe und speicherbare Chipmedien, um individuelle und kombinierte Behandlungsstrategien zu ermöglichen.
Heute zählt die Bioresonanz zu den etablierten bioenergetischen Therapieverfahren Europas. Ihre Entwicklung zeigt eine stetige Weiterentwicklung – von einem experimentellen Ansatz hin zu einem ganzheitlichen Regulationsverfahren, das sich mit modernen Konzepten der Kybernetik, Systembiologie und Integrativen Medizin verbindet und häufig mit Methoden der Homöopathie, Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und Psychoneuroimmunologie kombiniert wird.
Was macht die klassische Bioresonanztherapie?
Stellen Sie sich ein Bioresonanzgerät wie einen Musikverstärker vor. Man kann Höhen, Tiefen, Filter und Lautstärke fein einstellen. Wenn alles im richtigen Verhältnis steht, kann Schall enorme Wirkungen entfalten – bis hin zum Zerbrechen eines Glases. Gleichzeitig wissen wir, dass Musik tief in uns wirken kann: Manche Melodien berühren uns so stark, dass sie Freude, Wehmut oder sogar Tränen auslösen. Wenn Schwingungen also Emotionen und körperliche Reaktionen hervorrufen können, dann verstehen Sie im Grunde schon das Prinzip der Bioresonanztherapie: Auch hier werden Schwingungen gezielt eingesetzt, um Prozesse im Körper zu beeinflussen und zu harmonisieren.
Das Prinzip der Schwingungstrennung
Man kann sich den gesunden Menschen als harmonisch schwingende Sinuswelle vorstellen – ein gleichmäßiges, ruhiges Auf und Ab. Krankheit oder Belastung bringen diese Ordnung durcheinander. Es entsteht eine unregelmäßige „Zickzack-Kurve“, die sich über die ursprüngliche, harmonische Welle legt.
In der Grundtherapie des BICOM-Bioresonanzgeräts trennt ein sogenannter Separator diese beiden Schwingungsanteile.
Die gesunde, harmonische Sinuswelle wird – je nach Bedarf – unverändert, verstärkt oder abgeschwächt an den Körper zurückgegeben.
Die unregelmäßige, krankmachende Schwingung wird hingegen um 180 Grad phasenverdreht und ebenfalls an den Körper zurückgesendet.
Trifft nun die invertierte, pathologische Schwingung auf ihr ursprüngliches Gegenstück, sollen sich beide gegenseitig aufheben. So wird das energetische „Störsignal“ neutralisiert. Ziel ist es, dass der Organismus anschließend wieder in seine natürliche Schwingung zurückfindet – also in einen Zustand von Ordnung und Regulation. Auf dieser Basis entwickelte Dr. Rummel seine medizinische Bioresonanz.
Die Medizinische Bioresonanz nach Dr. Rummel
Die Medizinische Bioresonanz ist ein Verfahren der modernen Informationsmedizin. Sie geht davon aus, dass der menschliche Körper nicht nur biochemisch, sondern auch bioenergetisch funktioniert – also über elektromagnetische Informationsprozesse gesteuert wird.
Jede Zelle, jedes Organ und jeder Krankheitserreger besitzt ein eigenes Frequenzmuster. Störungen in diesen Mustern – etwa durch Allergene, Viren oder Umweltgifte – können zu Regulationsblockaden führen. Mit Hilfe eines Bioresonanzgerätes werden diese gestörten Schwingungen analysiert, moduliert und dem Körper in harmonisierter Form zurückgegeben. Dadurch kann sich das biologische System wieder neu ausrichten und normalisieren.
Dr. Rummel entwickelte aus dieser Erkenntnis ein medizinisch strukturiertes Therapiekonzept, das in über 20 000 Behandlungsfällen erprobt wurde und seit Jahrzehnten reproduzierbar gute Ergebnisse liefert. Er nannte es die Medizinische Bioresonanz – im Gegensatz zu herkömmlichen, symptomorientierten Bioresonanzformen.
Aufbau der Behandlung
Die Therapie gliedert sich in zwei Hauptphasen:
1. Phase A - Die Basistherapie
Die Basistherapie ist der Kern des gesamten Systems. Sie besteht aus 15 Sitzungen, die in wöchentlichen Abständen durchgeführt werden. Gerne kann dieser Abstand länger gewählt werden, jedoch nicht kürzer. Es nutzt also nichts, wenn täglich eine Sitzung durchgeführt wird. Der Körper braucht Zeit zur Regulation.
In dieser Zeit wird das Immunsystem auf eine Normalreaktion trainiert – es lernt, auf äußere Reize nicht mehr übersteigert zu reagieren.
Grundlage sind die sogenannten Hauptallergene Milch, Weizen und Candida albicans. Diese drei Substanzen wurden nicht zufällig gewählt, sondern repräsentieren die wichtigsten Grundallergene und Regulationsblockaden des modernen Menschen.
Milch und Weizen sind die am häufigsten verzehrten Nahrungsmittel überhaupt und stehen damit sinnbildlich für eine dauerhafte Belastung des Immunsystems. Beide können – auch ohne klassische Allergie – die Schleimhäute reizen, die Darmbarriere schwächen und chronische Entzündungen im Körper fördern. Candida albicans, ein Hefepilz, ist bei vielen Menschen Teil der natürlichen Darmflora, kann aber durch Antibiotika, Zuckerüberschuss oder Stress überhandnehmen und den Stoffwechsel zusätzlich belasten.
In der Bioresonanztherapie wird der Körper mit den Schwingungsmustern dieser drei Grundbelastungen konfrontiert – jedoch nicht in pathogener, sondern in regulierender, harmonisierter Form. Dadurch „lernt“ das Immunsystem, auf diese allgegenwärtigen Reize wieder angemessen zu reagieren, anstatt übermäßig zu reagieren oder abzuschalten.
Man könnte sagen: Milch, Weizen und Candida sind die Grundsprache, in der das Immunsystem neu trainiert wird. Erst wenn diese Basis reguliert ist, können auch andere Allergene, Infektionen und Störungen erfolgreich behandelt werden. Sie bilden somit das Fundament, auf dem jede weitere Bioresonanztherapie aufbaut.
Während der Basistherapie werden die entsprechenden Schwingungsmuster des Körpers gemessen, harmonisiert und in regulierender Form zurückgegeben. Man kann sich das wie eine „Neuprogrammierung" der Immunantwort vorstellen: Der Körper erhält die Information, dass ein Allergen kein Feind ist, sondern toleriert werden darf.
Nach Abschluss dieser 15 Sitzungen sind erfahrungsgemäß etwa ein Drittel aller Patienten dauerhaft beschwerdefrei.
Im Anschluss folgt eine Ruhephase von vier bis acht Wochen, um die Wirkung zu stabilisieren. Danach wird entschieden, ob die Therapie abgeschlossen oder um die zweite Phase erweitert wird.
2. Phase B - Die Nosodentherapie
Bleiben nach der Basistherapie noch Beschwerden, werden gezielt chronische Virusbelastungen behandelt. Viele Allergien, Hautkrankheiten und chronische Entzündungen stehen in engem Zusammenhang mit Virusinfektionen, die das Immunsystem dauerhaft reizen.
Vor Beginn dieser Phase werden daher bestimmte Antikörper (IgG) im Blut bestimmt. Je nach Höhe und Kombination der Titer erfolgt dann die gezielte Behandlung der entsprechenden Viren – z. B. Epstein-Barr-Virus, Herpes simplex, Varizella-Zoster, Masern, Röteln, FSME, Cytomegalie oder Parvoviren.
Jede Virusbelastung erfordert etwa drei bis vier Sitzungen. Die Behandlungen erfolgen nacheinander in individuell abgestimmter Reihenfolge.
Die Kombination aus Basis- und Nosodentherapie kann – je nach Schwere der Erkrankung – insgesamt 20 bis 30 Sitzungen umfassen. Bei komplizierten Krankheitsbildern wie Asthma, Neurodermitis oder chronischem Tinnitus können auch 40 und mehr Sitzungen sinnvoll sein.
Warum braucht Heilung Zeit?
Chronische Allergien oder Autoimmunreaktionen haben sich meist über viele Jahre entwickelt. Eine nachhaltige Umstellung der Immunregulation kann daher nicht in wenigen Tagen erfolgen. Die Bioresonanztherapie wirkt schrittweise: Zuerst normalisieren sich Stoffwechselvorgänge, dann folgt eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems, schließlich die Harmonisierung des Immunsystems.
Viele Patienten berichten bereits nach den ersten Sitzungen über eine bessere Schlafqualität, klarere Nasenatmung oder mehr Energie – endgültige Stabilität zeigt sich jedoch oft erst nach mehreren Monaten.
Geduld und Regelmäßigkeit sind entscheidend für den Therapieerfolg.
Erfahrungen und Behandlungsergebnisse
Die medizinische Bioresonanz nach Dr. Rummel wurde über Jahrzehnte hinweg ausgewertet.
In den meisten Fällen bestehen mehrere Krankheiten gleichzeitig – zum Beispiel Asthma und Neurodermitis, Migräne und Tinnitus oder Heuschnupfen und chronische Sinusitis. Die Bioresonanz kann alle diese Bereiche gleichzeitig stabilisieren, da sie nicht am Symptom, sondern an der zugrunde liegenden Regulation ansetzt.
Besonders eindrucksvoll sind die Ergebnisse bei Heuschnupfen, chronischer Sinusitis, Neurodermitis, Urtikaria und allergischem Asthma. Viele Patienten benötigen nach erfolgreicher Behandlung keine Medikamente mehr.
Welche Krankheiten werde unterstützt?
Dermales System: Neurodermitis, Ekzeme, Psoriasis, Urtikaria, Akne, Haarausfall
Respiratorisches System: Heuschnupfen, allergische Rhinitis, chronische Sinusitis, Asthma
Verdauungssystem: Reizdarm, chronische Gastritis, Colitis, Zöliakie, Nahrungsmittelintoleranzen
Nervensystem: Migräne, Tinnitus, Trigeminusneuralgie, M. Menière, chronische Erschöpfung
Systemische Erkrankungen: Rheuma, Fibromyalgie, Bluthochdruck, hormonelle Störungen, chronische Infekte
Was bewirkt die Therapie?
Die Bioresonanz verändert nicht die Sensibilisierung selbst – also die Antikörper im Blut –, sondern die körperliche Reaktionsweise auf den Reiz. Nach erfolgreicher Behandlung bleibt eine Sensibilisierung zwar bestehen, führt aber nicht mehr zu Symptomen. Der Körper erkennt z. B. Pollen oder Tierhaare weiterhin, reagiert jedoch gelassen.
Die allergische Überempfindlichkeit wird in eine Toleranzreaktion umgewandelt. Man könnte sagen: Der Körper hat gelernt, wieder richtig zu unterscheiden.
Praktische Durchführung
Eine Behandlung dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Der Patient liegt entspannt, während über Elektroden oder eine Magnetmatte die energetischen Informationen übertragen werden. Die Therapie ist völlig schmerzfrei, frei von Nebenwirkungen und für Erwachsene jeden Alters geeignet.
Eine gleichzeitige schulmedizinische Medikation sollte beibehalten werden.
Kosten und rechtlicher Hinweis
Die Medizinische Bioresonanz nach Dr. Gerhard Rummel ist ein Verfahren der Erfahrungsheilkunde. Sie gehört nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der wissenschaftlich begründeten Schulmedizin. Das bedeutet, dass die Wirksamkeit der Methode im naturwissenschaftlichen Sinn bislang nicht durch kontrollierte Studien nachgewiesen ist. Ihre Anwendung beruht auf ärztlicher Erfahrung, jahrzehntelanger klinischer Beobachtung und zahlreichen dokumentierten Heilverläufen. Viele Patientinnen und Patienten berichten von deutlichen Verbesserungen ihres Gesundheitszustands, diese Beobachtungen stellen jedoch keinen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis dar.
Die Behandlung wird nach den Grundsätzen der ärztlichen Sorgfalt durchgeführt und versteht sich als ergänzende, regulativ wirkende Therapie im Rahmen der naturheilkundlichen Medizin. Sie ersetzt keine erforderliche schulmedizinische Diagnostik oder Therapie, kann diese jedoch sinnvoll ergänzen.
Da die Medizinische Bioresonanz derzeit nicht Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung ist, werden die entstehenden Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Abrechnung erfolgt daher privatärztlich nach individueller Vereinbarung. In unserer Praxis beläuft sich die Gebühr auf 20 Euro pro Sitzung.
Privatversicherte oder Beihilfeberechtigte können die Behandlung als ärztliche Privatleistung nach den jeweils gültigen Tarifen in Rechnung gestellt bekommen; eine Kostenerstattung hängt jedoch von den individuellen Vertragsbedingungen der jeweiligen Versicherung ab.
Fazit
Die Medizinische Bioresonanz nach Dr. Rummel ist ein modernes, ursachenorientiertes Therapieverfahren, das den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet. Sie richtet sich nicht gegen ein einzelnes Allergen, sondern stabilisiert das Immunsystem als Ganzes. Dadurch verschwinden nicht nur Allergiesymptome, sondern häufig auch begleitende Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautprobleme oder chronische Infekte.
Viele Patienten berichten nach Abschluss der Therapie von einem neuen Lebensgefühl – freier Atmen, ruhiger Schlafen, mehr Energie und eine deutlich erhöhte Lebensqualität.
Dr. Gerhard Rummel
Dr. Gerhard L. Rummel war Arzt, Forscher und einer der Pioniere der modernen Informationsmedizin.
Er begründete die „Medizinische Bioresonanz“ (MGB) - eine systematische, schulmedizinisch fundierte Erweiterung der klassischen Bioresonanztherapie.
Sein Ziel war, biologische Heilvorgänge verständlich zu machen, reproduzierbar zu gestalten und so zu einer medizinisch überprüfbaren Regulationsmedizin zu formen.
Dr. Rummel verstand die Bioresonanz als vierte Dimension der Medizin – neben Pharmakotherapie, Chirurgie und Psychotherapie.
Er entwickelte standardisierte Curricula, Testsysteme und eine feste Behandlungsstruktur, die in vielen Praxen bis heute angewendet wird.
Mehrere Jahrzehnte lang dokumentierte er hunderte Fallverläufe und verband schulmedizinisches Wissen mit biophysikalischer Diagnostik und naturwissenschaftlich begründeter Informationsübertragung.
Persönliche Würdigung
Die Medizinische Bioresonanz nach Dr. Gerhard Rummel begleitet meine Praxis seit vielen Jahren.
Ich durfte Dr. Rummel persönlich kennenlernen – als Arzt, Denker und außergewöhnlichen Menschen.
Er war nicht nur der Begründer einer Methode, sondern ein leidenschaftlicher Lehrer, der mit unerschütterlicher Geduld sein Wissen weitergab und den tieferen Sinn jeder Krankheit zu ergründen suchte.
Wenn wir in der Praxis vor schwierigen Fällen oder „therapieresistenten“ Patienten standen, war er stets bereit, mit seinem Erfahrungsschatz zu helfen.
Oft genügten wenige seiner präzisen Sätze, um eine neue Richtung zu erkennen und den entscheidenden therapeutischen Gedanken zu fassen.
Seine Klarheit, sein Humor und sein medizinischer Weitblick bleiben unvergessen.
Dr. Rummel hat gezeigt, dass Heilung mehr bedeutet als das Beseitigen von Symptomen -
dass es um die Wiederherstellung einer inneren Ordnung geht, die alle Ebenen des Menschen umfasst.
Ich empfinde tiefe Dankbarkeit, ihn als Mentor und Ratgeber erlebt zu haben.
Seine Arbeit wirkt in meiner Praxis weiter - als medizinisches Fundament, als Inspiration und als Verpflichtung, seine Erkenntnisse verantwortungsvoll fortzuführen.
In stiller Hochachtung und herzlicher Verbundenheit
Dr. Holger Dewes
Literatur
- Rummel, G. L.: Medizinische Bioresonanz – Grundlagen, Krankheitsbilder und Therapieprinzipien. Interne Seminarunterlagen der Medizinischen Gesellschaft für Bioresonanz, 2010–2020.
- Brügemann, H.: BICOM Bioresonanz – Neue Wege in der Allergietherapie, Regumed-Verlag, 2018
- Pittler, M.H., et al.: Complementary therapies for chronic sinusitis: systematic review, Archives of Otolaryngology–Head & Neck Surgery, 2006
- Schumacher, H.: Erfahrungsbericht zur Anwendung der BICOM-Bioresonanztherapie bei allergischen Erkrankungen, Erfahrungsheilkunde, 2004
- Hennecke, H.: Energetische Verfahren in der HNO-Heilkunde, Springer, 2013
- Antonucci, F. et al.: Bioenergetic therapies: a bridge between complementary and conventional medicine?, European Journal of Integrative Medicine, 2015