
Kortison ins Ohr beim Hörsturz: Die ITC erklärt
Der Hörsturz ist in Deutschland häufiger als oft angenommen. Die jährliche Inzidenz liegt bei 160 bis 400 Fällen pro 100.000 Einwohner, das entspricht rund 150.000 bis 160.000 Neuerkrankungen pro Jahr, mit steigender Tendenz.1 Wer morgens aufwacht und auf einem Ohr kaum noch etwas hört, sollte nicht abwarten. Die intratympanale Kortikoidtherapie, kurz ITC, ist eine Methode, bei der Kortison nicht als Tablette oder Infusion gegeben wird, sondern direkt ins Mittelohr. Sie erreicht ein Vielfaches der Wirkstoffkonzentration am Innenohr bei gleichzeitig minimaler Belastung des Körpers. In meiner Praxis in Saarlouis setze ich dieses Verfahren seit 2005 ein - früh für den niedergelassenen Bereich und bis heute ein fester Bestandteil meiner Hörsturztherapie. ...

