Menschen und Medizin im Einklang

Auch die modernste HNO-Praxis lebt von den Menschen, die darin arbeiten. Man kann über die beste Technik verfügen — entscheidend ist, wer sie anwendet. Denn Technik allein heilt nicht. Wenn der Mensch dahinter nicht überzeugt ist von seiner Aufgabe und nicht mit Begeisterung arbeitet, spürt das der Patient sofort.

Wir sind ein Team, das über Jahre zusammengewachsen ist und jeden Morgen mit Freude zur Arbeit kommt. Und genau das merken unsere Patienten. In unserer Praxis wirkt ein besonderer Geist — geprägt von Vertrauen, Respekt und echter Zuwendung.

Ein großer Teil dieser Freude an der Arbeit entsteht auch durch die Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken. Mehr als 50.000 Patienten durften wir bereits in unserer Praxis begrüßen.

Freude am Menschen — Freude an der Arbeit

In unserer Praxis gilt: “Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.”

Wir begegnen jedem mit Höflichkeit, Respekt und einem offenen Ohr — und freuen uns, wenn wir das Gleiche zurückerhalten. Denn Missmut und Gereiztheit gibt es draußen schon genug.

Nur wenn die zwischenmenschliche Chemie stimmt, kann sich ein Patient in guten Händen fühlen.

Wir wünschen uns jeden Tag freundliche Menschen — und man glaubt es kaum: Genau diese besuchen uns.

Wir wollen uns Zeit nehmen

Wir arbeiten nach einem durchdachten Terminsystem, das es ermöglicht, jedem Patienten die Aufmerksamkeit zu schenken, die er braucht. Das ist uns wichtig.

Deshalb können wir Anfragen wie “Kann er nicht mal kurz drüberschauen?” oder “Ich will nur kurz wissen, ob da was ist.” nicht erfüllen.

Wir schauen nicht “kurz”, wir untersuchen gründlich — und das braucht Zeit.

Ein Druckgefühl im Ohr kann harmlos sein — oder ein Hörsturz. Schluckbeschwerden können viele Ursachen haben. Die Untersuchung des Gleichgewichtsorgans dauert fast eine Stunde. Und die Abklärung eines Tinnitus erfordert meist zwei Termine mit verschiedenen Testverfahren und Gesprächen.

Nur auf diese Weise macht uns unsere Arbeit Freude. Und nur so bleibt sie ehrlich, gründlich und gewissenhaft.

Das ist unsere Philosophie.

Geschichte der Praxis

Im Oktober 2004 übernahm Dr. med. Holger Dewes die Praxis von seinem Vorgänger Dr. med. Dirk Bodtländer, der seit Mitte der 1970er Jahre in Saarlouis praktizierte. Dessen Vorgänger war der angesehene HNO-Arzt Dr. Dr. Dressler.

Nach einer umfassenden Sanierung im Sommer 2004 wurde die Praxis im vierten Quartal unter neuer Leitung wieder eröffnet. Seither haben sich Tausende vom Engagement und der Qualität unserer Arbeit überzeugen können.

Seit 2011 ist die HNO-Praxis Dr. Dewes extern zertifiziert. Unser Anspruch ist es, nicht nur aktuellen medizinischen Standards zu entsprechen, sondern ihnen voraus zu sein. Durch regelmäßige interne und externe Fortbildungen sichern wir diesen Anspruch — insbesondere in den Bereichen Audiometrie, Neurootologie, Hygiene und Notfallmaßnahmen.

Dr. med. Holger Dewes

Bereits während meines Medizinstudiums habe ich mich im Jahr 1998 für die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde entschieden — und diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Für mich ist die HNO-Heilkunde eines der vielseitigsten und interessantesten Fachgebiete der Medizin: Sie vereint präzise Diagnostik, chirurgisches Können, technisches Verständnis und einen umfassenden Blick auf den ganzen Menschen.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Praxis ist die Behandlung von Nasenatmungsstörungen. Neben konservativen Methoden setze ich seit vielen Jahren auf die schonende Radiofrequenztherapie der Nasenschwellkörper in lokaler Betäubung.

Meine Facharztausbildung absolvierte ich bei Professor Rauchfuss — einem exzellenten Lehrer und außergewöhnlichen Mediziner, dem ich einen Großteil meines Könnens verdanke. Unter seiner Anleitung habe ich meine Kenntnisse in der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen des Hör- und Gleichgewichtsorgans sowie der Nase und Nasennebenhöhlen systematisch vertieft.

Ein wesentlicher Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Erkrankungen des Innenohrs und des Gleichgewichtsorgans — Hörsturz, Tinnitus, Schwindel, Schwerhörigkeit, Morbus Menière. Auf diesen Gebieten habe ich mir im Laufe der Jahre ein fundiertes Spezialwissen erarbeitet — und ich darf mit Überzeugung sagen, dass ich hierfür eine echte Leidenschaft entwickelt habe.

Im Jahr 2005 lernte ich die intratympanale Therapie kennen — ein Verfahren, bei dem Medikamente unter lokaler Betäubung direkt durch das Trommelfell ins Mittelohr eingebracht werden. Ich war vermutlich einer der ersten niedergelassenen HNO-Ärzte in Deutschland, der diese Methode regelmäßig angewendet hat. Bis heute konnte ich damit tausende Patienten behandeln.

Auch das Thema Allergie begleitet mich schon lange — nicht zuletzt, weil ich selbst seit meiner Kindheit unter Heuschnupfen leide. Früh entstand dadurch ein besonderes Interesse an der Allergiediagnostik und -therapie.

Ich sage oft — und meine es ernst:

“Meine Damen sind die Königinnen der Gastfreundschaft und mein ganzes Kapital. Jede HNO-Praxis würde sich glücklich schätzen, dieses Personal zu haben — aber ich gebe sie nicht her.”

Das spürt jeder, der unsere Praxis betritt.

Vita

12.03.1971Geboren und aufgewachsen im nordsaarländischen Marpingen
1981–1990Humanistisches Arnold-Janssen-Gymnasium der Steyler Missionare in St. Wendel
1992–1998Studium der Medizin an den Universitätskliniken des Saarlandes in Homburg
1999–2000HNO-Klinik der Westpfalzklinikum GmbH in Kaiserslautern; Chefarzt: PD Dr. N. Stasche
2000–2004HNO-Klinik der Caritasklinik in Saarbrücken; Chefarzt: Prof. Dr. A. Rauchfuss
2002–2004Leiter der Abteilung für Audiologie und Neurootologie
2002Dissertation: “Implantation von Titanprothesen bei der Cholesteatom-Chirurgie”
2003–2004Privatärztliche Praxis mit Bioresonanz - Schwerpunkt in Merzig
01.10.2004Niederlassung als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Saarlouis

Das Praxisteam kennenlernenTermin vereinbaren